Macht Ruhm wahnsinnig, Daniel Kehlmann?

Inzwischen ist »Ruhm« in den Kinos, die Verfilmung von Daniel Kehlmanns gleichnamigem Roman. Beim Pressetermin gab es 40 Minuten Interviewzeit, macht 40 Fragen, 40 Antworten. Ein Gespräch mit dem Autor über den Moment, als er gemerkt hat, dass er berühmt ist, welche Türen einem das öffnet und was einem Verehrerinnen schicken

Interview: Andreas Lehmann

Kehlmann 300x158 Macht Ruhm wahnsinnig, Daniel Kehlmann? Billy & HellsRuhm ist ja eigentlich etwas Lang­lebiges, Nichtflüchtiges. Wer al­ler­­dings heute be­rühmt ist, den kennt man morgen schon nicht mehr: Müsste es nicht inzwischen ein anderes Wort für Ruhm geben? Wer wirklich berühmt ist, stellt fest, dass Ruhm doch langlebiger ist, als man denkt. Deswegen auch die eine Geschichte in meinem Buch über den Schau­spieler, der gerne unbekannt werden möchte. Und der feststellen muss: So leicht ist das gar nicht.

Ist Ruhm, das Streben nach Ruhm, notwen­diger An­trieb zum Schreiben? Es ist sicher ein größerer An­trieb, als man sich das selber oft eingesteht. Der Wunsch, nicht nur gelesen, son­dern auch gekannt zu werden, spielt be­stimmt eine Rolle, warum man sich das antut. Aber es sollte nicht der einzige sein.

Macht Ruhm wahnsinnig? Kann wahnsinnig ma­chen, ja.

Macht Ruhm wahnsinnig schön? Ich habe oft festgestellt, dass Leute, die berühmt sind, einem dadurch äußerlich attraktiver erscheinen.

Sie selbst? Ich hoffe, aber ich fürchte, das nützt auch nichts.

Denken Sie manchmal beim Schreiben: Das muss man lesen, das wird mich unsterblich ma­chen? »Un­sterb­lich« hatte ich noch nie im Kopf. Ich habe schon bei Sätzen, die ich geschrieben habe, – nicht sofort, aber beim Wieder­­lesen – gedacht: Das ist schön, das kann sich sehen lassen.

Welche Worte waren besonders schön und versprachen Ruhm? In der »Vermessung der Welt« gibt es ein paar Absätze, die mich stolz ma­chen. Klingt al­bern, wenn man das selber sagt, aber wenn Sie mich schon fragen. Mein Lieblingssatz in »Ruhm« ist einer, der immer nur mir aufgefallen ist. Auf den hat mich noch nie einer angesprochen. Da schreibt Mollwitt, dieser verwirrte Internet-Poster: »Er rauch­te, ich rauchte, und der Regen machte sein Regen­ding.« Als ich das geschrieben habe, dachte ich, dieser Satz ist überhaupt der Hammer, das ist der beste Satz in diesem Buch – leider stehe ich allein mit dieser Mei­nung.

Sind Sie missgestimmt, wenn Sie von Lesern oder Kritikern mit der Schriftstellerfigur Leo Richter aus »Ruhm«, einem nicht unsympathischen, aber sehr welt­fremden, berühmten Autor, gleichgesetzt werden? In dem Fall fand ich das auch sachlich falsch, weil ich ja nirgendwo schreibe, dass er berühmt ist. Das hat mich aber nicht besonders gestört, weil ich wuss­te, dass das geschehen würde. Wenn man ei­nen Schriftsteller in den Mittelpunkt eines Romans stellt und dieser Schriftsteller autobiografisch ar­bei­tet, kann es nicht ausbleiben, dass Leser das auf einen selbst beziehen. Ich fand es etwas grotesk, wenn von Kehlmanns Alter Ego geschrieben wurde, von Leuten, die mich persönlich gar nicht kennen. Aber es hat mich nicht so missgelaunt ge­macht wie andere Sachen.

Darf man als berühmter Mensch überhaupt schlecht gelaunt sein? Es gehört fast dazu. Ich habe oft das Gefühl, wenn man bekannt ist, aber pünktlich und höflich, dann sind die Leute fast ein wenig enttäuscht. Ich habe das immer wieder erlebt, wie Journalisten privat über Schriftsteller sprechen, die sie unglaublich schlecht behandelt haben, die un­freund­lich waren, betrunken, die zu spät kamen. Da mischt sich so eine gewisse Faszination mit hinein. Ich denke oft, ich mache da was falsch. Ich neige trotzdem zur Pünktlichkeit und zur Höflichkeit.

Sind Sie weltfremd, wie Leo Richter? Kommt drauf an. Weltfremd ist vielleicht das falsche Wort, ich bin weltungeschickt in der Bewältigung des Alltags. Ich bin jemand – das sage ich jetzt ohne Koketterie –, der, wenn er eine kurze Bahnfahrt vor sich hat, sa­gen wir von Berlin nach Göttingen mit viel Ge­päck, der dann zehnmal nervöser ist als vor einer Le­sung vor 800 Leuten. Das Ankämpfen gegen die Mühen des Alltags macht mich völlig fertig. Gleich­zeitig ist das natürlich klischeehaft, albern; ich kom­me mir, während ich das sage, schon etwas lächerlich vor. Aber ich bin durchaus lebensfähig.

Muss man weltfremd sein, um berühmt zu werden? Oder ganz im Gegenteil: bodenständig, mit beiden Bei­nen im Leben, sozusagen. Ich habe letztens meinen Schreibtisch aufgeräumt, der war gar nicht be­son­ders unordentlich, und das hat dann trotzdem einen halben Tag gedauert. Da fiel mir ein, dass Leute, die ihr Leben und ihren Schreibtisch wirklich in Ordnung haben und die auch sonst alles gut or­ga­nisieren, dass die deshalb keine Romane schrei­ben können, weil sein Leben in Ordnung halten und or­ga­nisieren viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt.  

Wer sind Sie, wenn nicht Leo Richter? Ich bin der, der Leo Richter erfunden hat. Das klingt banal. Na­bokov hat mal gesagt, man soll sich nicht mit ei­nem Charakter identifizieren, sondern mit dem Autor. Nicht so sehr mit der realen Person, sondern mit dem Geist hinter dem Buch.

Wann haben Sie das erste Mal gemerkt, dass Sie be­rühmt sind? Als ich auf der Straße angespochen wurde von jemand, der mein Buch gelesen hatte, »Die Vermessung der Welt«. Aber nicht in Berlin oder Wien, sondern in New York. Da habe ich mich ganz großartig berühmt gefühlt. Ist aber nie wieder passiert.

Werden Sie sonst nicht auf der Straße erkannt? Ich habe das ja schon öfter gesagt, aber ich glaube es im­mer noch: Als Schriftsteller ist man nicht so berühmt wie wirklich berühmte Leute. Mein Vater war Regisseur, ich kannte schon als Kind berühmte Schauspieler, ich habe das Phänomen erlebt, dass Leute wirklich nicht auf die Straße ge­hen konnten, ohne angesprochen zu werden. Das ist ja etwas, was einem als Schriftsteller überhaupt nicht ge-schehen kann. Wenn man als berühmter Schrift-steller einmal im Monat in der Buchhandlung von der Verkäuferin erkannt wird, wenn man ein Buch kauft, dann ist das schon was ganz Tolles.

ruhm filmbild 300x199 Macht Ruhm wahnsinnig, Daniel Kehlmann? ruhm filmbild[frame align=“left“]Szenenfoto aus der Ruhm-Verfilmung:
Der Schrifsteller Leo Richter (Ste­fan Kurt),
Autor
vertrackter Kurzgeschichten, seine Geliebte Elisabeth

(Julia Ko­schitz) ist Ärztin. Sie möchte nicht, dass
er
sie als Figur in einem seiner Bücher verwendet.[/frame]

Öffnet einem das Berühmtsein Türen?Es öffnet Tü­ren. Es hat Vorteile, zum Beispiel bei der medizinischen Betreuung. Ärzte sind große Leser, es ist tat­säch­lich so, man kommt schneller dran und wird aufmerksamer behandelt. Das ist die beste Seite am Ruhm.

Was kommt hinter den Türen? Der Arzt.

Nach »Die Vermessung der Welt« haben Sie gesagt: »Es war wie ein Jackpot.« Wie viel war drin? Zahlen verrate ich nicht. Aber es war in jeder Hinsicht so viel drin, dass ich mich nie darüber beschweren werde.

Spielen Sie Lotto? Manchmal sind 19 Millionen im Jack­pot. Nein. Ich hab mich zu viel mit Statistik beschäftigt, um je Lotto zu spielen.

Macht Ruhm zwangsläufig reich? Nein, überhaupt nicht. Das habe ich früher auch gedacht. Es gibt aber tatsächlich sehr viele bekannte Leute, die fi­nan­­ziell überhaupt nicht gut gestellt sind.

Führt Ruhm zu Schreibblockaden? Es gibt schon Mo­mente, in denen man denkt, das Schreiben fällt schwe­rer, wenn man so bekannt geworden ist. In denen man glaubt, die Leute würden einen objektiver lesen, wenn das nicht passiert wäre. Man denkt schon manchmal, jedenfalls für einen Augenblick: Ach, wäre es nicht besser, wenn alles ganz normal geblieben wäre? Auf der anderen Seite ist es aber vor allem schön, von so vielen Leuten gelesen zu werden. Weiß Gott ist es auch nicht übel, so viel Geld verdient zu haben. Ich werde mich nicht beschweren.

Macht Ruhm süchtig? Sicher. Deswegen ist es auch wichtig, ihm keinen zu großen Platz in seinem See­lenleben einzuräumen.

Ist Ruhm vergänglich? Im Augenblick habe ich das Gefühl, je länger ich keinen Roman geschrieben ha­be, desto bekannter werde ich, was ein bisschen sur­real ist. Und natürlich auch damit zusammenhängt, dass gerade drei Bücher von mir verfilmt werden.
 
Hat man es als Autor dann geschafft, wenn man – wie Leo Richter im Buch beziehungsweise Film – vom Goe­the-Institut zu Lesereisen eingeladen wird? Nein, man ist dann berühmt, wenn sich das Goethe-In­s­ti­tut nicht mehr traut, einen einzuladen, weil sie den­ken, der kommt ohnehin nicht.

Nimmt die Zahl der Verehrerinnen proportional zum Ruhm zu? Ist nicht so drastisch, nicht so extrem, wie man denken würde. Das sollte ich jetzt vielleicht nicht verraten, aber meine »Verehrerpost« kommt größtenteils von Leuten, die mit mir darüber dis­kutieren wollen, ob ein Inklinationskompass sich wirk­­lich so verhält, wie ich es in »Die Ver­mes­sung der Welt« beschrieben habe. Weniger von Frauen, die mir Haarlocken und Unterwäsche schicken.

Ist man berühmt, wenn das neue Buch – wie bei »Ruhm« – in den »Tagesthemen« angekündigt wird? Ja. In den »Tagesthemen« und im gleichen Moment auch im »heute journal«. Das ist wohl so viel Präsenz wie mög­lich für einen Schriftsteller. Aber da merkt man auch, wie kurzlebig das ist: Am Tag danach wurde ich tatsächlich noch auf der Straße erkannt, zwei Tage später schon nicht mehr. Der Tagesruhm ist schnell verraucht.

Warum bleibt man als Schriftsteller nicht im »stillen Kämmerlein« und schreibt einsam vor sich hin? Manch­mal muss man es machen, sonst würden ja gar keine Romane mehr entstehen. Aber es ist eben ein riesiges System der Literaturevents entstanden, das in gewisser Weise darauf abzielt, Schriftsteller vom Schreiben abzuhalten. Nicht bloß in Deutsch­land, wo es diese Tradition gibt, dass jede Biblio­thek ihren wöchentlichen Leseabend hat. Auch international gibt es kaum noch eine Stadt, die nicht ein Literaurfestival anbietet. Das ist eine wirklich merkwürdige Tendenz: Je mehr das Lesen als stille, konzentrierte Beschäftigung zurückgeht, desto mehr wird der Schriftsteller als Person wichtig, die ständig auf irgendwelchen Bühnen sitzt. Das geht einher damit, dass immer weniger Leute lesen, aber immer mehr schreiben wollen. Ich halte das in vielerlei Hinsicht für eine problematische Entwick­lung, weil natürlich die beste Literatur im stillen Kämmerchen entsteht. Und dann hat das auch was Lächerliches: Man schreibt einen Roman fertig, man hat sich sich so sehr bemüht, ihn zu etwas Ganzem, Rundem zu machen – und nun soll man ein halbes Jahr lang ständig dieses Ding erklären. Absurd.

Geht das überhaupt: im Kämmerlein schreiben und berühmt sein? Ich denk schon. Ich habe vor Kurzem ein Interview mit Houellebecq gelesen, da sagte er, er habe, wenn ich mich richtig erinnere, für »Ele­mentarteilchen« kaum Publicitiy gemacht, für das nächste Buch ganz viel und beim nächsten wiederum hatte er sich entschlossen, gar nichts zu tun. Weil es ihm reicht. Und das hat anscheinend gar kei­­nen Unterschied gemacht.

Sind Sie schon mal Opfer von Paparazzi geworden?  Nie. Paparazzi interessieren sich nicht für Schrift­steller.

Warum sehen Autorenfotos berühmter Schriftsteller immer so gleich und öde aus? Das muss ich vorsichtig beantworten, um nicht die Hälfte aller auf Au­to­renfotos spezialisierten Fotografen zu beleidigen. Es hat sich in der Tat eine problematische Kultur des Autorenfotos herausgebildet – der besonnen bli­cken­de Autor, am besten noch mit einer Pflanze im Hintergrund. Es gibt natürlich einige wirklich sehr gute Fotografen, aber es gibt auch viele, die sich auf Autorenfotos spezialisiert haben, die knipsen einfach so ein paar Bilder auf einer Buchmesse. Mir hat mal ein sehr guter Fotograf gesagt, man erkennt einen schlechten daran, wenn er sagt: Bitte Lächeln. Warum soll man auf Befehl lächeln, das kann nur ein Profischauspieler.  

Gehen Sie gern zum Zahnarzt? Was ist denn das für eine Frage? Wer geht denn gern zum Zahnarzt, ich hasse es. Aber als jemand, der einen historischen Ro­man geschrieben hat, da hilft einem die histo­rische Perspektive sehr. Es ist ein unglaubliches Glück, heute zum Zahnarzt zu gehen und nicht vor hundert Jah­­ren, nicht vor dreißig. Was heute mit Schmerz­­mit­teln möglich ist und wie schmerzfrei die Sache ab­laufen kann, das ist ein Privileg. Da vergeht einem der ganze Fortschrittspessimismus. Es ist ein Glück, in der modernen Zeit zu leben!

Sie haben gesagt: Kritik ist wie ein Zahnarztbesuch, nur dass Zahnärzte mehr von ihrem Handwerk verstehen. Wobei das natürlich eine problematische Pa­rallele ist, weil es den Kritiker zu etwas macht, der Bitternotwendiges verrichtet. Das wollte ich gar nicht implizieren. Ich wollte nur sagen, in beiden Fäl­len – wer macht denn so was freiwillig?

Schmerzt Kritik? Natürlich, das ist aber nicht schlimm. Was schmerzt, ist ein ähnliches Phä­no­men, wie ich es vorhin bei den Fotografen erwähnt habe. Viele Leute, die nicht besonders kompetent sind, schreiben Literaturkritiken. Man bekommt re­lativ leicht einen Rezensionsauftrag. Wenn jemand bei einem Medium anfängt und er darf mal was schreiben, dann wird ihm nicht gesagt: Schreibe mal den Leitartikel über den Präsidenten, sondern: Hier hast du ein Buch zum Rezensieren. Und oft wird in Rezensionen dann versucht, Kompetenz durch eine gewisse Lautstärke und Bösartigkeit zu ersetzen. Aber das gehört dazu. Sich darüber zu be­klagen wäre schwach.

Kratzt Kritik am Ruhm? Kritik soll sich nicht darum scheren. Ich weiß von einem Fall einer großen Zei­tung, wo die Redaktion zusammensaß und überlegte, was sie zum damals neuen Film von Don­ners­­marck – das war »The Tourist« – machen können. Es hatte noch keiner den Film gesehen, aber einer der Redakteure sagte: Eines ist wichtig, wir müssen ihn jetzt vom Sockel stoßen. Ich finde, diese Geschichte hat etwas unglaublich Abscheu­liches. Das Problem entsteht dann, wenn Kritik versucht, Ruhm zu re­zensieren, nicht das Produkt.

Wird man, wenn man es zu Ruhm gebracht hat, em­p­findlicher gegen Kritik, dünnhäutiger? Nein. Man ist dann schon auch mehr gewohnt. Das sehe ich bei mir, man wird eigentlich gelassener.

Was hat Sie am meisten geschmerzt, was je über Sie ge­schrieben wurde? Was mich gleichzeitg schmerzt und sehr amüsiert, ist, dass Leute, bei denen man spürt, dass sie unbedingt etwas Negatives über mich schreiben wollen, aber nicht genau wissen, was, dass bei denen dann immer der Ausdruck »Stre­ber« kommt. Das ärgert mich, weil es so subs­tanzlos ist. Dann denke ich jedes Mal an den Faust: »Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.« Streben, Streber könnte doch eigentlich – jedenfalls unter Erwachsenen – positiv be­legt sein.

Sagen Ihnen die Namen Alexander Klaws, Elli Erl oder Daniel Schuhmacher etwas? Nein. Sind das Sportler?

Ist der Ruhm des Schriftstellers ein anderer als derer, die DSDS oder Dschungelcamp gewinnen? Gott sei Dank. Erst mal ist er viel geringer, sodass das normale Leben nicht beeinflusst wird. Und er ist langlebiger. Weil die Leute, die einen Roman wirklich gelesen und gemocht haben, sich viel länger daran erinnern als an einen Menschen, den sie mal ein paar Abende im Fernsehen gesehen haben.

Warum gibt es noch nicht: Deutschland sucht das Superdichter-Talent? Gibt es ja, das nennt man In­geborg-Bachmann-Preis. Der Bachmann-Preis war sogar mit diesem Konzept, dass Menschen im Fern­sehen um die Wette lesen, zuerst da.

Würden Sie dort in einer Jury sitzen? Nein. Ich würde auch als Autor nicht dahin gehen. Ich finde den ganzen Bachmann-Preis eine relativ schreckliche und entwürdigende Sache. Diese Art von Jury, wo für Schriftsteller viel davon abhängt und man hat plötzlich so eine Macht über deren Leben – in dieser Rolle möchte ich nicht sein.

Twittern Sie? Nein. Ich finde es auch nicht interessant. Die einzige Leistung von Twitter ist die Verkürzung von Botschaften auf, glaube ich, 140 Zeichen. Ich weiß nicht, was daran positiv sein soll. Es zwingt einen zur Kürze, was nicht meine Stärke ist. Das mer­ken Sie ja an meinen Antworten hier.  ■

Das Interview erschien in der Märzausgabe 2012.

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